Kulturpartner / Weltmuseum Wien
Das Weltmuseum Wien in der Neuen Burg
Das Weltmuseum Wien ist eines der bedeutendsten ethnographischen Museen der Welt. Es befindet sich im neuesten Teil der Wiener Hofburg an der Ringstraße.
In 14 neugestalteten und unverwechselbaren Ausstellungsräumen zeigt das Museum die kulturelle Vielfalt der Welt. Einzigartige Kulturschätze erzählen dabei auf unterhaltsame Art von Inhalten, Geschichten und Lebensweisen.
Foto: © KHM Museumsverband
Highlights aus über 500 Jahren
Die Highlights des Museums gehen auf die über 500-jährige Sammlungstätigkeit der Habsburger zurück. Zu ihnen zählen Kunstkammerstücke Kaiser Rudolfs II. und der einzigartige altmexikanische Federschmuck »Penacho«. Ebenso gehören die weltberühmte Sammlung von James Cook und Objekte der Entdeckungs- und Forschungsreisen des 19. Jahrhunderts dazu.
Die Geschichte des Weltmuseums Wien
Außerdem hat das Weltmuseum Wien eine lange Geschichte. Seine ältesten ethnographischen Sammlungen befanden sich bereits im 16. Jahrhundert in Österreich. Ihre Anfänge liegen dabei im Schloss Ambras in Tirol. Heute ist die Sammlung mit 200.000 Objekten in der Neuen Burg im Herzen Wiens zuhause.
Schon ab der Renaissance interessierten sich Adel, Geistlichkeit und Bürgertum für exotische und kuriose Objekte. Im frühen 19. Jahrhundert gründete Kaiser Franz I. von Österreich schließlich die ethnographische Sammlung. Aus ihr ging später das Weltmuseum Wien hervor. Sie war damals Teil der kaiserlichen Naturalienkabinette.
Ihre erste Neuerwerbung war ein Teil der pazifischen und nordamerikanischen Sammlung von James Cook. Diese ersteigerte man nämlich 1806 in London im Auftrag des Kaisers.
Von 1857 bis 1859 umsegelte dann die österreichische Fregatte Novara die Welt. Neben diplomatischen und wirtschaftlichen Zielen stand dabei die Forschung im Mittelpunkt. Deshalb trug die Expedition an ihren Halteplätzen ethnografische Sammlungen zusammen.
Vom Museum für Völkerkunde zum Weltmuseum Wien
1912 öffnete im Corps de Logis der Neuen Burg zunächst ein Museum für die Weltreisesammlung von Erzherzog Franz Ferdinand. Nach dem Ersten Weltkrieg kam auch die ethnografische Abteilung des Naturhistorischen Museums dorthin. Daraus entstand 1928 das Museum für Völkerkunde. Zugleich benennt das Weltmuseum Wien heute offen, dass es auch Nutznießer des Kolonialismus war.
Das Haus gehört zu den Kulturpartnern von Discover Culture. Mehr erfahren Sie auf der Website des Weltmuseums. Außerdem finden Sie bei uns weitere Kulturpartner.
Foto: © KHM Museumsverband
