Kulturpartner / Dom zu Gurk
Der Dom zu Gurk
Der Dom zu Gurk liegt im mittleren Gurktal. Seine imposanten, 60 Meter hohen Doppeltürme sind schon von Weitem zu sehen. Außerdem schließt sich das Stift Gurk baulich an den Dom an. Bis 1792 beherbergte es das Domkapitel, danach mit Unterbrechungen verschiedene Orden.
Dank der geringen baulichen Veränderungen zählt der Dom zu den bedeutendsten romanischen Bauwerken in Europa. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf seine Architektur und seine Ausstattung.
Die Architektur der Domkirche
Die Domkirche ist eine dreischiffige, fünfeinhalbjochige Pfeilerbasilika. Darüber hinaus besitzt sie einen erhöhten, zweijochigen Chorraum, ein einjochiges Querhaus und drei gleichfluchtende Apsiden.
Den westlichen Teil vom Dom zu Gurk prägen hingegen die beiden Türme. Zwischen ihnen liegt in der Empore über der inneren und äußeren Vorhalle die Bischofskapelle. Die Stiftsgebäude, also Kapiteltrakt und Propsthof, schließen schließlich nördlich an den Kirchenbau an.
Die Krypta und das Grab der Hemma von Gurk
Unterhalb von Chorraum und Querhaus liegt die Krypta. Mit ihren 100 Säulen ist sie zugleich der älteste Teil der Kirche. Im Jahr ihrer Weihe 1174 kam außerdem das Grab der heiligen Hemma von Gurk dorthin.
Der Hochaltar im Dom zu Gurk
Den Hochaltar schuf der sächsische Bildhauer Michael Hönel zwischen 1625 und 1632. Später, im Jahr 1654, fasste Johann Seitlinger ihn großteils in Gold. Mit 16 Metern Höhe und fast neun Metern Breite füllt er die Hauptapsis ganz aus. Zudem enthält er 72 Vollfiguren und 82 Engelsköpfe.
Die Altarmensa im Dom zu Gurk stammt dagegen noch vom romanischen Hochaltar. Ihre Verkleidung aus der Zeit um 1200 trägt nämlich Kosmatendekor. Außerhalb Italiens ist ein solcher Dekor selten zu sehen. So verbindet der Altar Romanik und Barock an einem Ort.
Die Bilder auf dieser Seite zeigen den Dom von außen, den Innenraum mit Blick zum Hochaltar und das Grab der heiligen Hemma. Das Gotteshaus gehört zu den Kulturpartnern von Discover Culture. Weitere Häuser aus dem Netzwerk finden Sie unter weitere Kulturpartner.